Palliativpflege zu Hause in Bielefeld.
Wenn Heilung nicht mehr das Ziel ist, stehen Linderung, Lebensqualität und Würde im Mittelpunkt, ebenso der Wunsch, diese besondere Lebensphase in vertrauter Umgebung zu verbringen. Wir versorgen Sie oder Ihre Angehörigen in der eigenen Wohnung, in enger Abstimmung mit der behandelnden Praxis, dem Palliativnetzwerk, dem SAPV-Team und dem Hospizdienst.
Ist die Zeit knapp, sagen Sie es uns beim ersten Anruf. Wir klären unmittelbar, ab wann wir die Versorgung übernehmen können.
Büro 0521 28 67 62 Mo bis Do 9 bis 15 Uhr, Fr 9 bis 13 UhrUnsere Leistungen in der Palliativpflege.
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Schmerzerfassung und Symptomkontrolle
Wir erfassen Schmerzen, Atemnot, Übelkeit und Unruhe systematisch, dokumentieren den Verlauf und übermitteln unsere Beobachtungen an die behandelnde Praxis und das Palliativteam. So kann die Therapie frühzeitig angepasst werden.
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Bedürfnisorientierte Grundpflege
Körperpflege, Lagerung, Mundpflege sowie Unterstützung bei der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme, in Umfang und Tempo an die Tagesverfassung angepasst. Die Wünsche des Menschen haben Vorrang.
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Verordnete Behandlungspflege
Verabreichung von Medikamenten, Injektionen und Wundversorgung nach ärztlicher Verordnung, durchgeführt und dokumentiert von Pflegefachkräften. Abrechnung über die Krankenkasse, ein Pflegegrad ist dafür nicht erforderlich.
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Anleitung und Entlastung der Angehörigen
Wir leiten Sie bei allem an, was Sie selbst übernehmen möchten, sagen Ihnen, was nicht nötig ist, und entlasten Sie, wenn Sie eine Pause brauchen. Auf Wunsch sprechen wir mit Ihnen auch über den weiteren Verlauf.
Gemeinsam mit Praxis, Palliativnetzwerk und Hospizdienst.
Palliativversorgung zu Hause ist Teamarbeit. Wir übernehmen die regelmäßige pflegerische Versorgung und koordinieren die Abstimmung mit allen Beteiligten, damit diese Aufgabe nicht bei Ihnen liegt.
Hausärztin oder Hausarzt und Palliativnetzwerk
Die Hausarztpraxis verordnet die Behandlungspflege, bleibt medizinisch verantwortlich und entscheidet gemeinsam mit Ihnen über die Behandlung. Über das Palliativnetzwerk sind Praxen, Pflegedienste, SAPV-Teams und Hospizdienste miteinander verbunden; in diesem Netzwerk stimmen wir uns ab.
SAPV-Team
Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung nach § 37b SGB V kommt bei besonders aufwendigem Verlauf dazu, mit Ärztinnen und Pflegekräften, die rund um die Uhr erreichbar sind. Sie wird ärztlich verordnet und von der Krankenkasse bezahlt.
Ambulanter Hospizdienst
Ehrenamtliche Begleitung für die erkrankte Person und die Familie: Zeit, Gespräch, Dasein. Für die Familie kostenfrei.
Wer das bezahlt.
Alle Beträge und ein Beispiel- Behandlungspflege auf ärztliche Verordnung zahlt die Krankenkasse. Dafür brauchen Sie keinen Pflegegrad.
- Grundpflege, Betreuung und Hauswirtschaft laufen über den Pflegegrad, also über Pflegesachleistung und Entlastungsbetrag der Pflegekasse.
- Fehlt der Pflegegrad noch oder passt er nicht mehr, unterstützen wir beim Antrag. Bei ambulanter Palliativversorgung muss die Begutachtung nach § 18a Abs. 5 SGB XI spätestens am fünften Arbeitstag nach Eingang des Antrags erfolgen.
Der Beginn der Versorgung
Mit einem Anruf in unserem Büro. Wir klären Bedarf und Dringlichkeit und vereinbaren den Hausbesuch. Drängt die Zeit, stimmen wir uns direkt mit der behandelnden Praxis oder dem Sozialdienst der Klinik ab. Vorbereiten müssen Sie dafür nichts.
Häufige Fragen zur Palliativpflege.
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie im Büro an: 0521 28 67 62
Was ist der Unterschied zwischen Palliativpflege und SAPV?
Palliativpflege ist die pflegerische Versorgung von Menschen mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden Erkrankung, die wir als ambulanter Pflegedienst zu Hause erbringen. SAPV, die spezialisierte ambulante Palliativversorgung, ist ein zusätzliches Team aus Palliativärztinnen und Palliativpflegekräften, das bei besonders aufwendigem Verlauf dazukommt und rund um die Uhr erreichbar ist. Beides kann gleichzeitig laufen, und wir stimmen uns ab.
Wie schnell kann die Versorgung beginnen?
Ab wann wir übernehmen können, klären wir bereits im ersten Telefonat. Steht eine Entlassung aus der Klinik an, stimmen wir uns direkt mit dem Sozialdienst ab, damit die Versorgung zum Entlassungstermin steht.
Was, wenn wir als Angehörige an unsere Grenzen kommen?
Dann sprechen Sie uns an. Wir passen die Einsätze an, zeigen Ihnen, welche Aufgaben Sie abgeben können, und vermitteln bei Bedarf an den Hospizdienst. Für eine Auszeit steht außerdem der gemeinsame Jahresbetrag für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege zur Verfügung, über den wir die Verhinderungspflege zu Hause übernehmen.
Brauchen wir dafür einen Pflegegrad?
Für die ärztlich verordnete Behandlungspflege nicht, die zahlt die Krankenkasse. Für Grundpflege und Betreuung ja, dafür ist der Pflegegrad die Grundlage. Wenn er fehlt, unterstützen wir beim Antrag, und in dieser Situation muss die Pflegekasse die Begutachtung innerhalb weniger Arbeitstage veranlassen.
Wir begleiten Menschen bis zuletzt, und wir vergessen sie danach nicht. Unsere Gedenkseite